TUX Howto: D-Link DWL-G520 PCI, SuSE 9.0 per NDISwrapper

Die D-Link DWL-G520 PCI Karte wird von meiner SuSE 9.0 im Yast2 zunächst als „D-Link Wireless Adapter“ erkannt.

SuSE versucht das Modul „ath_pci“ dafür zu verwenden. Leider kam die Karte mit diesem Treiber nicht hoch oder fror ein.

Erfolgreich war dann folgende Installation mit NDISwrapper – Mein kleines Howto:

1. Don’t trust Yast – at this time

Ignorieren der Yast2 Einstellungen und Karte erst einmal vergessen.

2. Download des Treibers

Download der NDISwrapper Quellen bei http://sourceforge.net/projects/ndiswrapper (Projekthomepage http://ndiswrapper.sourceforge.net).

Ich hab das Zeug erst mal nach /tmp/ gelegt und entpackt.

3. Compilieren und Installieren

Als root im „Entpack“-Verzeichnis:

make install

Wenn der Make ohne Fehler durch ist, muss noch der Windows Treiber der Karte eigebunden werden.

Hierzu das Verzeichnis „Driver“ (Da wo die .inf drin ist) von der Windows Treiber CD am Besten auch nach /tmp kopieren, dann in das Verz. „Driver“ wechseln

und folgendes ausführen:

ndiswrapper -i treibername.inf

Damit werden alle nötigen Dateien nach /etc/ndiswrapper-0.xx kopiert, und eine config angelegt.

Die erfolgreiche Installation wird geprüft mit:

ndiswrapper -l

Wenn alles gut gelaufen ist, sollte der Befehl etwas wie „driver present/hardware present“ ausgeben. Wenn nicht, wars der falsche Treiber

Entgegen des in der NDISwrapper Anleitung nun folgenden modprobe fuhr ich nun im Yast fort:

4. Karte konfigurieren

Yast2 starten und die oben angesprochene D-link Karte normal konfigurieren.

In den Hardware Eigenschaften wird dann der Modul Eintrag von „ath_pci“ auf „ndiswrapper“ geändert.

Nun noch die Funk-Daten wie ESS,NWID,Key etc. eintragen – und Yast2 normal beenden.

Tadaa – da ist der wlan0 Adapter.

Mit einem ifconfig für die Netzseite, sowie einem iwconfig für den Funk noch schnell die Funktion geprüft – und dann einen Ping hinterher – Fertig.

5. Die Karte zur Boot Time einbinden

Beim Boot wird bei meiner Form der Konfiguration der Netzwerkdienst gestartet, und innerhalb des wlan0 – Starts der ndiswrapper gestartet.

Hierbei bringt Status dann ein Failed, da der Treiber nicht so schnell da ist. Aber keine Angst – er funktioniert. Man muss nur nach dem Booten ein

ifup wlan0 absetzten, und gut.

Ich hatte Probleme meiner Karte dauerhaft beizubringen, einen „open“ WEP-Key zu nutzen (Std. ist immer „restricted“). Daher habe ich noch ein Script nach

/etc/init.d gestellt, welches den Treiber ohne manuellen Eingriff startet, und die richtigen Wireless Optionen einstellt. Dieses habe ich als Rang 15 in

die Bootfolge des rc3.d und rc5.d verlinkt.

#!/bin/sh

#

# Script to start/stop wireless

#

case $1 in

’start‘)

ifup wlan0

iwconfig wlan0 power off

iwconfig wlan0 key open -Key-

iwconfig wlan0 essid -ESSID-

ifconfig wlan0 -My_ip-

route add default gw -My_gateway-

;;

’stop‘) ifdown wlan0

;;

esac

6. Glücklich sein – und Radio Tux nutzen

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David Wagner

David Wagner

IT Berater, Technology Evangelist, Nerd, Geek, Daddy of Darth Tom, Star Wars, LEGO®, Foto, und Wakeboarding. Lebt im Internet, und mit der Familie in einem norddeutschen Kaff namens Hude.