F2 TV oder: the HTPC from hell – Part8 – Done!

So denn, nun ist es vollbracht. Ich denke man erkennt schon aus den insg. 8 Teilen meiner kleinen Doku, dass der Aufbau eines Linux basierten Media Rechners nicht ohne Linux Kenntnisse auskommt.  

Baut so etwas nur, wenn Ihr einen Plan von Linux habt! Wenn das so ist – werdet Ihr Spaß beim Basteln haben … wenn nicht … dann eher nicht…

Erste und wichtigste Erkenntnis dieses Projekts ist einmal mehr, dass Linux immer mehr Handarbeit erfordert als Windows, dann aber auch doppelt so stabil läuft, wenn es denn mal läuft.

Der Weg war lang und steinig. Ein Gegenversuch mit dem Windows Media Center war in 1 bis 2 Stunden incl. Installation von Vista getan, allerdings kann das Media Center im Kabel Umfeld nicht annähernd das, was mein MythTV nun kann.  Ich hätte kaum eines meiner Ziele erreicht.

Eine Einschränkung mache ich, aber diese liegt in der Verantwortung des Herstellers  (Buaaaaahr). Das LCD Display und die Fernbedienung meines Gehäuses waren unter Debian eine Konfigurations-Qual. Der Hersteller Soundgraph unterstützt kein Linux. Nach Tagen hatte ich den Compilerwahnsinn satt. Nun gut, dafür hat mich die Logitech diNovo mehr als entschädigt.

Sehen wir mal kurz was die Hauptziele waren, und ob diese erreicht wurden:

– Cable digital TV sehen – und Aufnehmen       OK!
– Premiere sehen und vor allem aufnehmen     OK!
– Damit einen HDD Recorder haben…               OK!
– Videoformate vom PC direkt … sehen             OK!
– Mp3 Playlists abspielen                                   OK!
– Bilder ansehen                                                 OK!
– Ggf. mal im Internet surfen                            OK!
– (Prio 999 – Online Streams abspielen)            OK!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit der Cool n‘ Quiet Funktion der CPU und der  Wahl meiner Hardwarekomponenten habe ich tatsächlich auch Ruhe im Wohnzimmer. Im normalen Betrieb ist mein kleiner HTPC totenstill. Lediglich beim Einlegen von DVDs dreht das Laufwerk kurz hoch, was sich aber noch mit einem Tool optimieren lässt.

Das Thema „Ruhezustand“, also das Ein-/Ausschalten per diNovo klappt zuverlässig gut, und auch das Wecken zu einer bestimmten Zeit klappt (Für Aufnahmen).

Derzeit warte ich für die End-Inbetriebnahme auf die Lieferung der nötigen 2. Kabel Deutschland Digital Karte (Lieferzeit 2 Wochen… Die spinnen!). 

Wenn die Karte da ist, und damit die Phase „Parallellauf“ des vorhandenen HDD Rekorders meiner Frau und der „Neuen Technik“ für Aufnahmen startet, wird sich auch der WAL endgültig klären.

Bisher fügt sich mein HTPC from Hell aber schon ganz gut in das tägliche Leben ein.  Sagen wir mal:

„Ist die Frau zufrieden, freut sich der Bastler“

Baustellen gibt es aber auch noch:

Ich habe mir ein Wattmeter geliehen, mit welchem ich nun dem Stromverbrauch meines HTPC im Standby und Vollbetrieb auf die Spur kommen möchte. Mal sehen, wie viel Saft das gute Stück verdrückt.

Hier und da sind noch ein paar Kleinigkeiten auf den Alltagsbetrieb abzustimmen, z.B. soll beim Stecken eines USB Sticks direkt innerhalb von MythTV ein Medienimport bzw. Videostart möglich sein, ohne vorher auf Linux Ebene mit der Maus Dateien zu schieben. Aber das Thema ist in Arbeit…

 Also – 98,5% Alltagstauglichkeit erreicht! Stay tuned!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

F2 TV oder: the HTPC from hell – Part1 – Intro
F2 TV oder: the HTPC from hell – Part2 – Hardware & Software
F2 TV oder: the HTPC from hell – Part3 – Basisgefrickel
F2 TV oder: the HTPC from hell – Part4 – Remote&LCD
F2 TV oder: the HTPC from hell – Part5 – Mehr Gefrickel
F2 TV oder: the HTPC from hell – Part6 – DiNovo Mini
F2 TV oder: the HTPC from hell – Part7 – MythTV
F2 TV oder: the HTPC from hell – Part8 – Done!

About the Author

David Wagner

David Wagner

IT Berater, Technology Evangelist, Nerd, Geek, Daddy of Darth Tom, Star Wars, LEGO®, Foto, und Wakeboarding. Lebt im Internet, und mit der Familie in einem norddeutschen Kaff namens Hude.