F2 TV oder: the HTPC from hell – Part5 –Mehr Gefrickel

Autologin KDE, X.org

Damit später nichts an einen PC erinnert, wollen wir natürlich einen Autologin bis zum Start von MythTV.

 

 

 

In der Datei /etc/X11/kde3/kdmrc werden folgende Einstellungen gemacht:

AutoLoginDelay=0
AutoLoginEnable=true
AutoLoginUser=mythtv

 

Dann habe ich „hart“ dafür gesorgt, nicht von Bildschirm Power off und Stromsparmodus geärgert zu werden. In die /etc/rc.local kamen folgende Zeilen:

/usr/X11R6/bin/xset s noblank &
/usr/X11R6/bin/xset s off &
/usr/X11R6/bin/xset -dpms &

 

Im Userhome des Users mythtv wird eine Autostart.sh angelegt (  ~/.kde/Autostart/)

vi ~/.kde/Autostart/Autostart.sh
 
#mythwelcome
mythfrontend

 

(Zunächst starte ich mythfrontend, da mythwelcome nach 5 Sekunden ohne Frontend booten würde, dazu später mehr. Auch später werden hier noch Xmodmap Befehle für die Logitech eingefügt)

Splashscreen für Boot

Damit beim Boot etc. keine nervenden Systemmeldungen angezeigt werden, habe ich mir splashy installiert, welches einfach ein nettes Bild darüber legt:

Siehe: http://www.debianadmin.com/how-to-configure-splashy-scree-on-debian.html

 

apt-get splashy splasy-themes
 
splashy_config -s debiansplashy
 
update-initramfs -u

 

 Grub wird für Splashy  angepasst:

vi /boot/grub/menu.lst:
 
Meine default Zeile:
/boot/vmlinuz-2.6.26-2-686 root=/dev/sda1 ro quiet splash vga=795
 

 

 

Powermanagement / Ruhezustand

Für einen Windows-artigen Ruhezustand habe ich mir Debians hibernate installiert:

apt-get install hibernate
 
wget http://svn.tuxonice.net/hibernate-script/trunk/tuxonice-binary-signature.bin
 
cp tuxonice-binary-signature.bin /usr/share/hibernate/tuxonice-binary-signature.bin

 

In der /etc/hibernate/common.con habe ich folgende Anpassungen gemacht:

### grub
ChangeGrubMenu yes
GrubMenuFile /boot/grub/menu.lst
AlternateGrubMenuFile /boot/grub/menu-suspended.lst
BackupGrubMenuFile /var/backups/grub.conf.hibernate
 

 

Die /boot/grub/menu-suspended.lst habe ich vom Original (Menu.lst) kopiert und alle Timeouts auf 0 gesetzt.

Damit beim Ruhezustand mein Gehäuse LCD Display immer ausgeht und sich nach dem Wecken restartet kamen folgende Zeilen in dieselbe common.conf:

OnSuspend 10 killall LCDd
OnSuspend 11 sleep 4
OnSuspend 12 killall lircd
OnSuspend 15 sleep 4
OnSuspend 12 perl -e 'print pack "H*", "8800000000000088"' > /dev/lcd0 turn off lcd
OnSuspend 20 rmmod lirc_imon
 
OnResume 90 modprobe lirc_imon
OnResume 80 sleep 4
OnResume 70 perl -e 'print pack "H*", "8800000000000088"' > /dev/lcd0 turn off lcd
OnResume 60 sleep 2
OnResume 50 perl -e 'print pack "H*", "4000000000000088"' > /dev/lcd0
OnResume 45 /etc/init.d/lirc start
OnResume 30 /usr/local/sbin/LCDd -c /usr/local/etc/LCDd.conf

 

Wecken per Taste

Der HTPC soll später über die Leertaste (den Anykey quasi) der Dinovo Tastatur geweckt werden. Dazu muss Debian wissen, auf welches USB Gerät es „hören muss“. Per

lsusb

 

werden die USB Geräte aufgelistet.  Beispielsweise hier das Ergebnis für eine FSC USB Tastatur

I: Bus=0003 Vendor=0bf8 Product=1004 Version=0110
N: Name="Fujitsu Siemens Computers GmbH FSC KB USB"
P: Phys=usb-0000:00:04.0-1/input1
S: Sysfs=/class/input/input2
U: Uniq=
H: Handlers=kbd event2
B: EV=13
B: KEY=1078 800c000 1e0000 0 0 0
B: MSC=10

 

Wichtig ist die Zeile :

P: Phys=usb-0000:00:04.0-1/input1

 

Mit

cat /proc/acpi/wakeup

 

werden die Geräte für ein Wakeup mit Status angezeigt. Man suche und finde die USB/pci IDs, die zur Tastatur passen und aktiviere das Gerät für einen Wakeup:

cat /proc/acpi/wakeup
 
USB1      S4     disabled   pci:0000:00:04.0
USBB      S3     disabled   pci:0000:00:04.1
USB2      S3     disabled   pci:0000:00:02.1
 
echo USBB > /proc/acpi/wakeup 
 
cat /proc/acpi/wakeup
 
 
USB1      S4     disabled   pci:0000:00:04.0
USBB      S3     enabled    pci:0000:00:04.1
USB2      S3     disabled   pci:0000:00:02.1

 

Die passende echo Zeile habe ich dann wieder in die /etc/rc.local gepackt. Damit wird das Enabled bei jedem Boot gesetzt.

 

Wecken zur Weckzeit

Um später das System schlafen zu legen, und für Aufnahmen automatisch wecken zu können benötigt man Mythwelcome und hat ACPI korrekt einzustellen. Ich habe mich an die folgenden Howtos und Wikis gehalten:

http://mythwiki.de/index.php?title=HOWTO_Mythwelcome

http://www.mythtv.org/wiki/ACPI_Wakeup

http://www.mythtv.org/wiki/Mythwelcome#Using_MythWelcome.2FMythShutdown_with_ACPI

http://www.mythtv.org/wiki/Mythwelcome

Die HowTos gehen davon aus, dass der Rechner auf Local-Time und nicht auf UTC läuft, da der Rechner sonst nicht zur richtigen Zeit aufwacht. Gegebenenfalls sollte dies also umgestellt werden (/etc/default/rcS anpassen. Der Eintrag „UTC=“ muss auf „no“ gesetzt sein).

 

In meinem System ist der ACPI Wecker für das Bios im folgendem Pfad versteckt:

/sys/class/rtc/rtc0/wakealarm

 

Da dieses Device nicht für jeden beschreibbar ist, löse ich das Ganze wieder bein Boot dreckig über einen /etc/rc.local Befehl:

chmod 777 /sys/class/rtc/rtc0/wakealarm

 

Nun kann man testweise mit

SECS=`date -u --date "2009-04-16 17:50:00" +%s`
echo $SECS > /sys/class/rtc/rtc0/wakealarm

 

eine Weckzeit nach Wahl setzen. Ein fröhliches

cat /proc/driver/rtc

 

zeigt, ob die Zeit in der RTC des Bios angekommen ist.  Sieht man irgendwo beim Jahr ****- liegt die Zeit in der Vergangenheit. Dann ist etwas schief gegangen.

 

Der Befehl

hibernate

 

schickt den Rechner dann schlafen. Zur Weckzeit sollten die Lichter wieder angehen. Leider funktionierte mit meinem Bios ein ACPI S5 „Soft Power Off“ nicht zum wecken, daher habe ich mich komplett auf hibernate eingeschossen, womit ich gut fahre.

 

Iceweasel loswerden- Firefox her:

Ich mag „gefühlt“ den originalen Firefox lieber als den Debian Iceweasel. Also Tausch!

Zunächst erfolgt der Download des aktuellen Linux Pakets von Firefox. Dann:

apt-get remove iceweasel
 
mv /download-dir/firefox-3.0.x.tar.bz2 /usr/lib/
cd /usr/lib/
tar -jxvf firefox-3.0.x.tar.bz2
ln -s /usr/lib/firefox/firefox /usr/bin/firefox
 
aptitude install mozilla-mplayeraptitude install totem-mozilla

 

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David Wagner

David Wagner

IT Berater, Technology Evangelist, Nerd, Geek, Daddy of Darth Tom, Star Wars, LEGO®, Foto, und Wakeboarding. Lebt im Internet, und mit der Familie in einem norddeutschen Kaff namens Hude.