6210 Jabbas Sail Barge oder: Was es zum Krabbeln braucht!

Ich hatte ja mit einigem gerechnet. Damit aber eher nicht. Ihr versteht nicht? Moment, ich erkläre das mal.

Durch einen Zufallskauf habe ich bei ebay eine 6210 Jabbas Sail Barge ergattern können. Übliche Praxis – In der Beschreibung stand „Top Zustand und vollständig“. In der Realität war erst einmal ein Komplettzerlegung und ein Vollbad angesagt. Und natürlich fehlten eine Menge Teile. Na schönen Dank, aber wir kennen das ja.

Wie üblich folgte nach dem Vollbad gestern dann heute der entspannte Teil der Montage. Doch Moment. Entspannt? Nicht lange. Einen Meter neben mir auf dem Boden saß mein Sohn, und kruschte wie üblich in seinem Spielzeug, und tackerte auf seinen LEGO Duplo Steinen herum. Alles entspannt, und beide beschäftigt. Mamas Traum. Ich war ordentlich vertieft in die Sail Barge als plötzlich…. mein Sohn auf mich zu kam! DAFUQ! Der krabbelte einfach so auf „meine“ Legosteine zu! Un-Fucking-fassbar. Mein Sohn krabbelt, und es braucht eine Sail Barge dazu??!

*Stolz die Brust schwell* Fuckjeah!

Aber zurück zum wesentlichen, hier geht es los mit dem legendären Wüstenschiff des Herren Hutt:

Erstmal ein Gruppenfoto der „Sarlacc Party“:

Dann geht es los, mit dem Bereich der wohl Teil des Antriebes ist. Glücklicherweise sind die Tonnen Staub in der Badewanne gut vernichtet worden.

 

 

 

 

Zwischendrin muss ich wieder einmal bemerken, wie sehr mir gefällt, dass LEGO 2006 offensichtlich noch so viel Vertrauen in die Intelligenz der Kids gehabt hat, nicht jeden Stein mit Anzahl und Anleitung für doofe in die BA zu drucken. Der Aufbau ist einfach Seite für Seite schöner zu „lesen“ und man schaut viel aufmerksamer in die BA. Ebenso gefällt mir schon jetzt, wie mit relativ wenigen Steinen ein schönes Set entsteht. Allein Jabba in dieser Bauphase sitzt doch einfach toll so!

 

 

 

 

 

Die Aufkleber sind leider wie gewohnt ein wenig „das Letzte“, an einigen Stellen lösen diese sich ohne erkennbaren Grund leicht ab. Ansonsten entsteht ein feines Heck, und Erinnerungen an den Sandcrawler werden wach.

 

 

Die voll beweglichen Seitenwände. Die Lösung gibt den „Klapperig und Wüstengebeutelt“ Style schön wieder, wie ich finde.

 

 

Die Kanone hätte sicher mit ebenso vielen Steinen ein besseres Design erhalten können. Abzug in der C Note…

 

 

Massivbau…

 

 

Desert Skiff in der 2006er Variante. 2012 kommt eine neue Version dazu…

 

 

 

 

 

 

 

 

Noch immer habe ich meinen Fotostoff nicht gebügelt 😉 Was Solls, es ist Sonntag Abend, wer denk da an Hausarbeiten. Viel mehr denke ich darüber nach, wie man wohl nun am Besten die Sarlacc Szene Plexiglastauglich in Szene setzen kann. Ich glaube da entsteht ein kleines Projekt zwischendurch.

Und jetzt aber schnell zurück zum Sohnemann, und um die Wette gekrabbelt!

About the Author

David Wagner

David Wagner

IT Berater, Technology Evangelist, Nerd, Geek, Daddy of Darth Tom, Star Wars, LEGO®, Foto, und Wakeboarding. Lebt im Internet, und mit der Familie in einem norddeutschen Kaff namens Hude.